← News
Projektentwicklung··2 min

Richtfest für 'Zwieseler Hof' in Berlin-Karlshorst: 321 Wohnungen im Bau

Die wvm Gruppe Berlin feierte kürzlich das Richtfest für ihr Wohnprojekt „Zwieseler Hof“ in Berlin-Karlshorst, welches insgesamt 321 Wohnungen umfassen wird.

Richtfest für 'Zwieseler Hof' in Berlin-Karlshorst: 321 Wohnungen im Bau

Das Wohnprojekt „Zwieseler Hof“ der wvm Gruppe Berlin im Berliner Ortsteil Karlshorst hat sein Richtfest begangen. Das Vorhaben umfasst insgesamt 321 Wohneinheiten. Der erste Bauabschnitt, bestehend aus 147 Eigentumswohnungen, soll nach einer Bauzeit von 20 Monaten voraussichtlich Ende dieses Jahres bezugsfertig sein. Die Fertigstellung der weiteren 174 Mietwohnungen ist für Mitte 2027 prognostiziert.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Erweiterung des Wohnungsangebots in Berlin. Er hob in diesem Kontext insbesondere die Schaffung von 108 mietpreisgebundenen Wohneinheiten in der Zwieseler Straße hervor und bezeichnete den „Zwieseler Hof“ als ein neues gemischtes Quartier.

Martin Schaefer, Bürgermeister von Berlin-Lichtenberg, ergänzte, dass der Bezirk Lichtenberg seit mehreren Jahren eine führende Position im Neubau von Wohnungen einnehme. Er verwies auf ein kontinuierliches Wachstum des Bezirks, der Bevölkerung sowie der zugehörigen Infrastruktur und Lebensqualität.

Projektumsetzung und Quartierscharakteristik

David Fischer, Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin, erläuterte, dass der „Zwieseler Hof“ im Rahmen des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung realisiert wird. Dies beinhaltete umfassende Abstimmungsprozesse mit dem Bezirk. Das Projekt transformiert ein ehemaliges Gewerbegebiet in ein attraktives und nachhaltiges Quartier. Es wird als Energieeffizienzhaus (EH) 55 EE ausgeführt und bietet Wohnungsgrößen zwischen 30 und 119 Quadratmetern.

  • 30 Prozent geförderter Mietwohnraum
  • Ein grüner Innenhof
  • Zwei Spielplätze
  • 800 Fahrradstellplätze
  • 120 Pkw-Stellplätze in einer Tiefgarage

Der Architekt Tobias Nöfer beschrieb die Planung: Die Häuser variieren zwischen vier und fünf Geschossen und folgen einer einheitlichen Fassadengestaltung, bilden jedoch unterschiedliche Adressen mit individuell gestalteten Hauseingängen. Zwischen den fünfgeschossigen Bauten mit Photovoltaik-Walmdächern befinden sich über den viergeschossigen Häusern begrünte Dachgärten zur Regenrückhaltung. Der Innenhof, welcher die Mehrheit der Hauseingänge erschließt, wird mit großen Bäumen bepflanzt.

Zusammenarbeit und Bauweise

Dr. Clemens Paschke, ebenfalls Geschäftsführer der wvm Gruppe Berlin, sprach dem Bezirk Lichtenberg seinen Dank für die Zusammenarbeit aus. Er hob die Unterstützung während des komplexen Genehmigungsverfahrens durch die Mitarbeiter und die Baustadträtin Camilla Schuler hervor, welche die Grundlage für die Realisierung des Projekts bildete. Paschke dankte ferner dem Architekten Tobias Nöfer für die Gestaltung des Quartiers sowie der Firma GOLDBECK als Generalunternehmer, welche die Umsetzung in serieller Bauweise verantwortet. Die Bauarbeiter wurden für ihren Einsatz unter herausfordernden Witterungsbedingungen gewürdigt.

Robert Wall, Geschäftsführer der GOLDBECK Nordost GmbH, lobte die Leistungen seines Teams und den Mut der Beteiligten, unter den aktuellen Marktbedingungen zu bauen. Er verwies auf die Kapazitäten des elementierten Bauens und informierte, dass GOLDBECK derzeit 2.500 Wohnungen in Berlin realisiert.

Jan-Hendrik Goldbeck, Co-CEO der GOLDBECK Group, betonte, dass der „Zwieseler Hof“ die zukünftige Ausrichtung des Wohnungsbaus verdeutliche: schnell, intelligent und mit einer Verbindung von Gestaltung und Wirtschaftlichkeit. Er hob hervor, dass die Zusammenarbeit mit wvm und Tobias Nöfer zeige, wie effizient systematisiertes Bauen und hohe architektonische Ansprüche ineinandergreifen können.

— Bewertung

Ihre Immobilie — richtig bewertet.

Sie möchten wissen, was Ihre Immobilie in der aktuellen Marktphase wirklich wert ist? Eine erste Einschätzung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden.