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Analyse zeigt weiteren Anstieg der Wohnkosten in Deutschland

Eine aktuelle Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE bestätigt weiterhin steigende Mietpreise und Betriebskosten auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt.

Analyse zeigt weiteren Anstieg der Wohnkosten in Deutschland

Wohnen in Deutschland wird weiterhin kostenintensiver. Eine aktuelle Analyse von CBRE für das erste Quartal 2026 belegt, dass die Medianmieten in den 20 größten deutschen Wohnmärkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund vier Prozent gestiegen sind. Diese Entwicklung manifestiert sich nicht nur in den Kaltmieten, sondern zunehmend auch in den Betriebskosten, welche einen wachsenden Anteil an den gesamten Wohnkosten ausmachen.

Die Betriebskosten, deren starker Anstieg zwischen 2021 und 2023 sich zwar zuletzt verlangsamte, verbleiben auf einem hohen Niveau. Im ersten Quartal 2026 betrugen die durchschnittlichen Betriebskosten deutschlandweit 2,49 Euro pro Quadratmeter und Monat, was einem Anstieg von 3,8 Prozent innerhalb von zwölf Monaten entspricht. In den Top-7-Städten war das Kostenniveau mit 2,94 Euro je Quadratmeter signifikant höher. München verzeichnete dabei die höchsten Betriebskosten mit zuletzt 3,47 Euro pro Quadratmeter.

Langfristige Preisentwicklung und Angebotsknappheit

Die analysierten Preisanstiege werden bei einer Betrachtung über einen längeren Zeitraum besonders deutlich. Über die vergangenen fünf Jahre stiegen die Nebenkosten in den Top-20-Städten um rund 19,5 Prozent an, was nahezu dem Anstieg der allgemeinen Inflation von 21,6 Prozent entspricht. Eine Entlastung auf dem Mietwohnungsmarkt wird laut Einschätzung von Jirka Stachen, Head of Research Consulting Continental Europe bei CBRE, kurzfristig nicht erwartet. Auch die Betriebskosten dürften angesichts geopolitischer Risiken strukturell hoch bleiben, trotz zwischenzeitlicher Stabilisierungstendenzen.

Ebenso hat sich die Phase rückläufiger Angebotspreise für Eigentumswohnungen in den Top-20-Märkten beendet. Diese haben sich wieder stabilisiert und verzeichnen in einzelnen Städten sogar erneute Anstiege. Der Durchschnitt der Median-Angebotspreise lag im ersten Quartal 2026 bei rund 4.200 Euro pro Quadratmeter und damit etwa drei Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders starke Preiszuwächse waren in Essen, Bonn und Dresden zu verzeichnen.

Situation am Investmentmarkt

Am professionellen Investmentmarkt setzt sich die strukturelle Knappheit fort. Trotz eines leichten Anstiegs der Baugenehmigungen verhindern hohe Baukosten und restriktive Finanzierungsbedingungen eine signifikante Ausweitung des Wohnungsangebots. Die Leerstandsquoten im marktfähigen Geschosswohnungsbau liegen in vielen Großstädten weiterhin unter zwei Prozent. Stefan Wilke, Head of Residential Investment Germany bei CBRE, merkt an, dass der Markt von einer gewissen Zurückhaltung geprägt ist. Dies resultiert primär aus hohen Finanzierungskosten und divergierenden Preisvorstellungen zwischen Käufern und Verkäufern, was im ersten Quartal 2026 zu einem Rückgang des Transaktionsvolumens führte. Gleichwohl ist eine Zunahme der Prüfungsaktivitäten bei Investoren und eine gezielte Positionierung zu beobachten.

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