14. Stuttgarter Immobilientag: Flächenentwicklung zwischen Wachstum und Mangel
Der 14. Stuttgarter Immobilientag am 7. Mai 2026 diskutiert Strategien zur effizienten Flächennutzung angesichts wachsender Anforderungen an Gewerbe und Wohnen.

Zentrale Fragestellung: Zukunftsfähigkeit der Region Stuttgart
Der 14. Stuttgarter Immobilientag findet am 7. Mai 2026 statt und wird von der IHK Region Stuttgart, RealFM e.V. und dem Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS) gemeinsam veranstaltet. Die Leitfrage der Veranstaltung lautet: „Wie wollen wir unsere Region gestalten?
Im Mittelpunkt stehen die wachsenden Herausforderungen rund um Flächenverfügbarkeit, Nutzungskonflikte und zukunftsfähige Entwicklungsperspektiven. Bereits zum 14. Mal bringt der Immobilientag führende Expertinnen und Experten aus Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um konkrete Lösungsansätze zu diskutieren.
Strukturelle Risiken durch Flächenmangel
Jürgen Leinwand, stellvertretender Geschäftsführer der IHK Region Stuttgart, hebt hervor, dass die zentrale Frage lautet, was passiert, wenn dringend benötigte Flächen oder die notwendige Infrastruktur fehlen und wie zukunftsfähig eine Region ohne ausreichende schnell verfügbare Entwicklungsräume bleibt. Unternehmen benötigen Industrie- und Logistikflächen in geeigneten Größen, während gleichzeitig an anderen Standorten steigende Leerstände zu beobachten sind.
Axel Ramsperger, Vorstandsvorsitzender des Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS) und Moderator der Veranstaltung, betont, dass sich der Mangel an geeigneten Gewerbe- und Wohnflächen zu einem strukturellen Risiko für den Wirtschaftsstandort Region Stuttgart entwickelt. Unternehmen finden zunehmend nicht die Flächen, die sie für Wachstum, Transformation und Innovation benötigen – mit direkten Folgen für Investitionen und Beschäftigung.
Das Flächenangebot passt immer weniger zur tatsächlichen Nachfrage: Während an einigen Standorten Büroflächen leer stehen, fehlen andernorts moderne, flexible Gewerbe-, Industrie- und Logistikflächen in der erforderlichen Qualität und Größenordnung. Im Wohnungsbau bleibt die Schaffung von bezahlbarem und arbeitsplatznahem Wohnraum eine zentrale Voraussetzung für die Gewinnung von Fachkräften.
Entscheidend für die Lösung dieser Herausforderungen ist ein leistungsfähiger Ausbau der Infrastruktur – von Verkehr über den öffentlichen Personennahverkehr bis hin zu digitalen Netzen. Der IWS versteht sich als aktive Schnittstelle zwischen Branche, Politik und Verwaltung mit dem Ziel, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und konkrete, umsetzbare Lösungen anzustoßen.
- —Aktivierung bestehender Flächen
- —Nachverdichtung von Bestandsarealen
- —Integrierte Nutzungskonzepte mit gemischten Funktionen
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