Drutex, einer der bedeutendsten europäischen Hersteller von Fenstern, Türen, Garagentoren und Rollläden, hat die zweite Phase des Ausbaus seiner Unternehmenszentrale im polnischen Bytów initiiert. Im Rahmen dieser Investition werden 30 Millionen Złoty, entsprechend rund sieben Millionen Euro, für die Modernisierung des bestehenden Bürogebäudes aufgewendet. Dieses Objekt wird funktional und baulich an den im Vorjahr fertiggestellten Bürokomplex angeschlossen.
Der Generalunternehmer für das Vorhaben ist Allcon aus Gdynia. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf die Modernisierung des Bestandsgebäudes, das eine Gesamtnutzfläche von 2.425 Quadratmetern aufweist. Die Projektplanung sieht eine Neuordnung der Raumstrukturen, eine umfassende Erneuerung sämtlicher Gebäudeinstallationen sowie eine Sanierung der Fassade vor.
Integration und funktionale Erweiterung
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die vollständige Integration des bestehenden Gebäudes in die bereits vor wenigen Monaten in Betrieb genommene neue Drutex-Zentrale. Letztere umfasst eine Gesamtfläche von 8.282 Quadratmetern, wovon 4.760 Quadratmeter als moderne Büroflächen dienen. Eine Verbindung beider Gebäudeteile wird auf jeder Etage über gemeinsame Erschließungsflächen realisiert. Zusätzlich werden ein einheitlicher Lobbybereich und eine neu organisierte Treppenanlage geschaffen. Nach Fertigstellung der Arbeiten wird der Standort einen architektonisch geschlossenen Bürokomplex bilden, der weiteres Wachstum des Unternehmens ermöglicht.
Kamila Gierszewska, Eigentümerin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Drutex, erklärte, dass Investitionen die Grundlage der Unternehmensentwicklung seien. Jährlich würden durchschnittlich über 100 Millionen Złoty in die Erweiterung von Produktionskapazitäten, Technologien und der Transportflotte investiert. Sie betonte ferner, dass der Unternehmenserfolg primär auf den rund 4.000 Mitarbeitern basiere, für die ein Arbeitsumfeld mit hohem Komfort geschaffen werde.
Anspruchsvolle Realisierung und Gestaltung
Für die Bauarbeiten sind etwa 20 Monate vorgesehen, gefolgt von weiteren drei Monaten für technische Abnahmen und die Vorbereitung der Flächen zur Nutzung. Die Herausforderung besteht darin, dass die Modernisierung im Übergangsbereich zu einem voll genutzten Neubau stattfindet. Radosław Dobke, Vorstandsmitglied von Allcon, bestätigte den beträchtlichen Umfang und die ambitionierte Zeitplanung, verwies aber auf die Spezialisierung und Erfahrung des Projektteams in anspruchsvollen Bauvorhaben.
Im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes entstehen medizinische Beratungsräume sowie moderne Bereiche für die Personalabteilung und den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Weitere Etagen werden für Büros und Konferenzräume genutzt. Zusätzlich sind rund 800 Quadratmeter für die „Drutex Story“ vorgesehen, eine Ausstellung zur Geschichte des Unternehmens und seines Gründers, Leszek Gierszewski. Die Innenarchitektur der zweiten Ausbaustufe verantwortet Architekt Marcin Jadach, der bereits den ersten Teil der neuen Zentrale plante. Dies gewährleistet eine gestalterische und funktionale Kohärenz zwischen Alt- und Neubau.
Es werden hochwertige Ausbaumaterialien, moderne Gebäudetechnik und Lösungen zur Steigerung von Komfort und Funktionalität integriert. Das Interieur kombiniert italienisches und japanisches Design, unter anderem mit Produkten von Porada, Minotti, Masiero und Okamura, sowie Erzeugnissen polnischer Hersteller. Jadach erläuterte die Entscheidung für einen überdurchschnittlich hohen Ausbaustandard mit Natursteinbekleidungen, Wandpaneelen aus natürlichen und exotischen Hölzern, dekorativen Intarsienarbeiten, Edelstahldetails sowie farblosem Optiwhite-Glas. Ein intelligentes Beleuchtungssystem mit zonenweiser Steuerung und farbiger, auf die Fassade abgestimmter Beleuchtung komplettiert das Konzept.
Drutex verfügt aktuell über 118.000 Quadratmeter Produktionsfläche und fertigt täglich bis zu 7.000 Fenster. Der weltweite Vertrieb erfolgt über mehr als 4.000 Verkaufsstellen.













