Münchener Hypothekenbank meldet positives Geschäftsjahr 2025 und stärkt Marktposition
Die Münchener Hypothekenbank verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 eine positive Geschäftsentwicklung mit gestärktem Neugeschäft und einem stabilen Jahresüberschuss, trotz eines herausfordernden Marktumfeldes.

Die Münchener Hypothekenbank blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Das Unternehmen konnte trotz einer weiterhin schwachen Konjunktur und einer verhaltenen Nachfrage auf den Immobilienmärkten das Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr ausweiten und einen zufriedenstellenden Jahresüberschuss erzielen. Diese Entwicklung steht im Kontext eines allgemein anspruchsvollen ökonomischen Umfelds.
Dr. Holger Horn, Vorsitzender des Vorstands der Münchener Hypothekenbank, betonte, dass die strategischen Ziele erreicht und die Marktposition der Bank weiter gefestigt werden konnten. Dies weist auf eine effektive Geschäftsführung und eine widerstandsfähige Geschäftsstrategie hin, die auch unter schwierigen Bedingungen Bestand hat.
Stabile Ertragslage und erweitertes Neugeschäft
Die Ertragslage der Bank präsentierte sich stabil. Der Zinsüberschuss erreichte 512,2 Millionen Euro, was eine bessere Entwicklung als ursprünglich geplant darstellt. Der Provisionssaldo verbesserte sich ebenfalls auf minus 62,8 Millionen Euro. Daraus resultierte ein kombinierter Zins- und Provisionsüberschuss von 449,4 Millionen Euro. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich auf 171,3 Millionen Euro, primär bedingt durch Projekte im regulatorischen Bereich und die strategische Weiterentwicklung des Instituts.
Besonders hervorzuheben ist das Wachstum im Hypothekenneugeschäft, welches um 11 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro stieg und somit die Planziele der Münchener Hypothekenbank erfüllte. Im Bereich der privaten Wohnimmobilienfinanzierung erhöhte sich das Neugeschäft auf 1,9 Milliarden Euro. Eine dynamische Entwicklung zeigte sich im Geschäft in der Schweiz, das ein Plus von 72 Prozent auf 431 Millionen Euro verzeichnete. Die gewerbliche Immobilienfinanzierung erreichte ein zugesagtes Gesamtvolumen von über 1,5 Milliarden Euro.
Erfolgreiche Refinanzierung und Kapitalstärkung
Die Refinanzierungsaktivitäten am Kapitalmarkt waren ebenfalls erfolgreich. Die Münchener Hypothekenbank konnte ihre Position auf den Pfandbriefmärkten ausbauen. Dies umfasste die Emission eines Hypothekenpfandbriefs im Benchmarkformat, der anfangs ein Volumen von 500 Millionen Euro hatte und später auf 750 Millionen Euro aufgestockt wurde. Darüber hinaus wurde eine grüne Senior-Non-Preferred-Anleihe im Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich platziert, die insbesondere bei Investoren auf Interesse stieß, welche gezielt in dieses Segment investieren. Eine weitere Tier-2-Anleihe wurde ebenfalls erfolgreich am Markt positioniert.
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft ist vor dem Hintergrund der herausfordernden Marktlage weiterhin relevant, wobei sie sich per Saldo auf 98,8 Millionen Euro belief. Nach Steueraufwendungen von 69,8 Millionen Euro verbleibt ein Jahresüberschuss von 106,1 Millionen Euro. Die Kapitalausstattung der Bank wurde weiter gestärkt: Der Eigenmittelbestand erhöhte sich auf 2,51 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalausstattung liegt damit deutlich über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen, mit einer harten Kernkapitalquote von 21,0 Prozent und einer Gesamtkapitalquote von 28,0 Prozent zum Jahresende 2025.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant die Münchener Hypothekenbank ein Wachstum von zwölf Prozent im Hypothekenneugeschäft auf 3,8 Milliarden Euro. Gleichwohl wird mit anhaltenden Unsicherheiten auf den Märkten für Wohn- und Gewerbeimmobilien gerechnet, bedingt durch geopolitische Spannungen und deren dämpfende Auswirkungen auf Konjunktur, Investitionsbereitschaft und Finanzierungsbedingungen. Die Bank erwartet ein stabiles Geschäftsergebnis und einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau. Der Geschäftsbericht 2025 ist auf der Webseite der Bank einsehbar.
Ihre Immobilie — richtig bewertet.
Sie möchten wissen, was Ihre Immobilie in der aktuellen Marktphase wirklich wert ist? Eine erste Einschätzung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden.


