Mössinger Höfe: BPD und Hofmann Haus starten Quartiersentwicklung auf Hoeckle-Areal
Auf dem ehemaligen Hoeckle-Areal in Mössingen entsteht ein neues Wohnquartier mit 450 Wohneinheiten für bis zu 1.000 Menschen.

Auf dem ehemaligen Hoeckle-Areal in Mössingen entsteht in den kommenden Jahren ein Wohnquartier für bis zu 1.000 Menschen. Mit der Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags am 24. April 2026 haben die Kooperationspartner – Oberbürgermeister Michael Bulander, Thomas Müller (Geschäftsführer Hofmann Haus), Alexander Heinzmann (CEO BPD) und Marcus Reutter (Leiter Region Südwest BPD) – die Voraussetzungen für die Umsetzung des Bauvorhabens geschaffen. Der Gemeinderat Mössingen hatte bereits am 15. Dezember 2025 den Satzungsbeschluss gefasst, womit Planungsrecht für die Entwicklung eines neuen Stadtbausteins vorliegt.
Vielfältiges Wohnungsangebot und nachhaltige Infrastruktur
Das Quartier mit einer Gesamtfläche von 4,4 Hektar integriert eine ehemals industriell genutzte Fläche in das bestehende Stadtgefüge. Geplant sind 450 Wohneinheiten mit Miet- und Eigentumswohnungen, 25 Prozent gefördertem Wohnungsbau sowie gemeinschaftlichen Wohnformen. Ergänzend sind Grundstücke für Baugruppen und Baugemeinschaften vorgesehen. Das Raumangebot reicht von unterschiedlichen Wohnungsgrößen bis hin zu gewerblichen und gastronomischen Nutzungsmöglichkeiten.
Grundlage der Entwicklung ist der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs aus dem Jahr 2021, erarbeitet von Hähnig Gemmeke Architekten und Stadtplaner sowie Stefan Fromm Landschaftsarchitekten. Seit dem Aufstellungsbeschluss Anfang 2022 wurde das Konzept in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Stadt, BPD und Hofmann Haus weiterentwickelt und an lokale Rahmenbedingungen angepasst. Mit der Transformation der Industriebrache entsteht ein blau-grün geprägtes Quartier, das ökologische, soziale und wirtschaftliche Anforderungen integriert.
Nachhaltige Energieversorgung und Freiraumkonzept
Vorgesehen sind energieeffiziente Neubauten sowie eine quartiersbezogene Energieversorgung mit Wärmepumpen und Photovoltaik. Nach dem Schwammstadtprinzip wird das Regenwasser vor Ort zurückgehalten und in die Freiraumgestaltung integriert. Zentrale Frei- und Grünräume, Aufenthaltsflächen und Wegeverbindungen schaffen Orte der Begegnung und stärken die nachbarschaftliche Vernetzung. Das bestehende Pförtnerhäuschen soll künftig ein Quartierzentrum werden, wo sich die Nachbarschaft treffen kann.
Ein differenziertes Wohnungsangebot schafft die Grundlage für eine vielfältige Bewohnerstruktur von Jung bis Alt und für unterschiedliche Lebens- und Haushaltsformen. Das Wohnbauvorhaben steht exemplarisch für die Umnutzung innerstädtischer Brachflächen und zeigt, wie durch partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kommune und privatwirtschaftlichen Akteuren nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Quartiersentwicklungen umgesetzt werden können.
Umsetzung in zwei Bauabschnitten
Der Rückbau der Bestandsgebäude sowie die Bodensanierung werden derzeit durch BPD vorbereitet und können voraussichtlich Mitte 2026 beginnen. Parallel wird die Baulandumlegung abgeschlossen; der Erschließungsvertrag befindet sich in Ausarbeitung. Die Erschließungsträgschaft für das Gesamtgebiet übernimmt BPD. Die Entwicklung erfolgt in zwei Erschließungsabschnitten von Süden nach Norden. Hofmann Haus plant, ab Ende 2026 / Anfang 2027 mit den ersten Hochbaumaßnahmen im ersten Abschnitt zu beginnen. Für einzelne Baufelder der Stadt ist die Vergabe an Baugruppen und Baugemeinschaften vorgesehen.
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