Werkstattverfahren zur städtebaulichen Neuordnung am Dillenburger Weg in Düsseldorf initiiert
Die Landeshauptstadt Düsseldorf und ein Grundstückseigentümer leiten ein kooperatives Werkstattverfahren zur Transformation des rund 3,9 Hektar großen Areals am Dillenburger Weg ein, um eine ausgewogene Nutzungsmischung und qualitätvolle Freiräume zu entwickeln.

Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf hat, in Zusammenarbeit mit einem heutigen Grundstückseigentümer, ein kooperatives Werkstattverfahren für die Entwicklung des Plangebiets am Dillenburger Weg initiiert. Ziel ist eine umfassende städtebauliche Neuordnung des derzeit gewerblich genutzten Areals. Die erste öffentliche Beteiligungsveranstaltung, die sogenannte Ideenschmiede, wurde für Donnerstag, den 30. April 2026, um 18 Uhr in der Classic Remise in Düsseldorf-Rath terminiert.
Das Plangebiet erstreckt sich über eine Fläche von annähernd 3,9 Hektar und befindet sich im Düsseldorfer Stadtteil Eller. Es wird begrenzt durch die Waagenstraße, die Sturmstraße, den Dillenburger Weg und den Mannheimer Weg. Die Initiative zur Transformation dieses Bereichs geht vom aktuellen Eigentümer der Grundstücke aus, der eine zukunftsfähige Entwicklung des Areals anstrebt.
Grundlagen und Zielsetzung des Verfahrens
Eine erste konzeptionelle Grundlage für die Verteilung der verschiedenen Nutzungsarten innerhalb des Plangebiets wurde bereits im Jahr 2021 im Rahmen eines Perspektivenworkshops erarbeitet. Dieses Konzept dient nun als Basis für das anstehende Werkstattverfahren. Die geplante Entwicklung sieht eine gestufte Nutzung vor: Entlang der Bahnlinie soll die gewerbliche Nutzung beibehalten werden, gefolgt von einer Mischnutzungszone. Die verbleibenden Flächen sind für die Schaffung neuen Wohnraums vorgesehen. Ein zentrales Anliegen des Vorhabens ist die Integration des Gebiets in die bestehende Wohnbebauung sowie die Etablierung hochwertiger Aufenthalts- und Begegnungsräume.
Das kooperative Werkstattverfahren ist darauf ausgelegt, eine enge Zusammenarbeit zwischen der interessierten Öffentlichkeit und den beteiligten Planungsbüros zu ermöglichen. Mehrere Planungsteams werden im Verlauf des Verfahrens städtebauliche Entwürfe entwickeln, die vorgestellt, diskutiert und präzisiert werden. Die Durchführung obliegt dem Investor in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf. Intention ist es, die unterschiedlichen Interessenlagen und Zielvorstellungen zu vereinen und eine konsensfähige städtebauliche Basis für die weitere Entwicklung zu schaffen.
Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen, Grundstückswesen und Mobilität der Landeshauptstadt Düsseldorf, betonte die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und lud die Anwohner ein, sich aktiv in den Prozess einzubringen. Das Verfahren gliedert sich in zwei Stufen mit drei öffentlichen Terminen: die Ideenschmiede, eine Zwischenpräsentation sowie eine Abschlusspräsentation.
Phasen des Werkstattverfahrens und Beteiligung
- —Ideenschmiede: Donnerstag, 30. April 2026, 18 Uhr, Classic Remise, Harffstraße 110a, 40591 Düsseldorf.
- —Zwischenpräsentation: Dienstag, 16. September 2026, 18 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.
- —Abschlusspräsentation: Dienstag, 18. November 2026, 18 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.
Ein Empfehlungsgremium, bestehend aus Fachleuten der Architektur und Stadtplanung, politischen Akteuren sowie Vertretern der Investorenschaft, begleitet das gesamte Verfahren. Dieses Gremium wird am Ende über die Auswahl der finalen Entwürfe entscheiden. Zusätzlich wird das Gremium durch zwei beratende Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft unterstützt. Interessenten hatten die Möglichkeit, sich bis Dienstag, den 12. Mai 2026, per E-Mail für diese beratende Funktion zu bewerben, wobei die Auswahl der beiden Personen per Losverfahren erfolgt.
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